Was geschieht, wenn ein Jagdhund in Spanien nicht jagen will?
Er nimmt entweder ein sehr trauriges Ende oder er hat ganz großes Glück und landet beim Tierschutz. So wie Kas, der liebenswerte Sabueso aus Infiesto, Asturien.
Ursprünglich gehörte der zweijährige (Stand: Herbst 2009) Kas einem Jäger, der ihn sehr schlecht behandelte. Da Kas jedoch sehr pazifistisch veranlagt ist, gab der Jäger ihn schließlich wütend einem anderen Jäger. Diesem tat das „unnütze“ Schlappohr ein bisschen leid, und so kam Kas zu Animales de Oriente in Asturien.
Jetzt lebt Kas in einer Pflegefamilie mit ganz vielen anderen Hunden zusammen. Auch hier zeigt er sich sehr friedfertig und streitunlustig und kommt mit allen sehr gut aus. Er mag, trotz schlechter Behandlung in der Vergangenheit, uns Zweibeiner immer noch gut leiden und liebt Spaziergänge mit uns sehr. Dabei läuft er nie weit weg und bleibt immer in Rufnähe.
Jagdhunde sind ideale Familienhunde. Im Haus verhalten sie sich ruhig, sie sind sehr sozial und gutmütig, sowohl mit anderen Hunden als auch mit Kindern.
Trotz seiner unschönen Vergangenheit treffen all diese Eigenschaften auch immer noch auf Kas zu. Das liebenswerte, uneingeschränkt freundliche Schlappohr wäre eine ideale Ergänzung für so ziemlich jede Familie.
Diese bezaubernden Welpen tragen die Namen Peque und Nena. Wahrscheinlich wurde sie im August 2009 geboren. Ihren grösseren Brüder Gordi ist inzwischen in Spanien adoptiert und auch Nena und PEque sind am Anfang Januar in Spanien adoptiert!
Ein Holländisches Paar, das ein Haus in den spanischen Bergen von Picos de Europa renovieren wollte, hat die drei hübschen Babies gefunden. Sie haben sie zum Tierarzt gebracht, untersuchen lassen und sie anschließend geimpft (erste Impfung 08. 10. 2009). Die Mutterhündin lebt in dem kleinen Dorf und sie wurde auch schon kastriert.
Die Welpen sollten eigentlich von den Leuten aus dem Dorf genommen werden, aber bei niemandem bestand auch nur das geringste Interesse. Die Mutterhündin wird von einem Bewohner des Dorfes mitgefüttert, mehr wollte dieser aber auch nicht machen.
Nach der Impfung und Chipung der Welpen wären ein paar wenige Leute an den Kleinen interessiert gewesen, aber eigentlich nur, weil sie sich das Impfen und Chippen sparen wollten. Bei einer solchen Einstellung, kann eine spätere Fürsorge der Hunde ja wohl auch vergessen…
Das holländische Paar ist inzwischen wieder abgereist und überließ die Welpen dem kleinen Verein „Animales de oriente“ in Asturien, wo die Kleinen jetzt auf ein Zuhause warten.
Peque:Peque ist das Brüderchen von Nena. Er ist ein witziges aktives Welpenkind, das auch ein aktives Zuhause sucht. Prima wäre auch eine Familie mit älteren Kinden, die Spaß daran haben mit Peque zu schmusen und zu spielen. Peque hat weiches beiges Babyfell und eine leicht dunkle Maske. Ansonsten ähnelt er seiner Mutter einer Ratanero-Terrier Mischlingshündin sehr.
Nena: Nena ist das Schwesterchen von Peque und Gordi. Sie ist süßes Welpenkind, das anfangs etwas zurückhaltender als ihre Brüder ist. Dann wird das Mädel aber total verschmust - sie rennt doch noch weg von den Menschen und sollte etwas mehr Zeit brauchen für ihre Sozialisierung.
Nino ist ein süßer kleiner Hund mit einer Schulterhöhe von grade mal 30 cm. Der kleine Mann ist ein drolliger lieber Kerl, der aber genau weiß was er will und alleine bleiben will er derzeit auf gar keinen Fall. Dann fängt er an zu bellen und hört nicht mehr so schnell auf. Sobald wieder seine Zweibeiner wieder um ihn herum sind, ist er total lieb und brav. (Update: inzwischen wohnt er mit eine 'Pflegemutter' in einem Mehrfamilienhaus und gibt es keinen Problemen meher - er hat sich daran gewohnt und kann alleine bleiben) Ideal wäre es, wenn jemand die ersten Wochen für ihn Zeit hätte oder ihn vielleicht sogar zur Arbeit mitnehmen könnte, denn auch in einer fremden Umgebung würde er sich bei seinen Menschen wohl fühlen und auch alles mitmachen. Nino ist ein drei Jahre alter Pekinesenmischling und versteht sich mit Hündinnen ganz prima. Bei Rüden entscheidet die Sympathie, da kann er allerdings schon mal zum Kläffer werden, wenn ihm einer nicht so grün ist. Nino braucht Menschen, die sich mit Hunden auskennen, sonst tanzt er einem auf der Nase herum. Wenn man bei ihm eine ganz klare Ansage macht, ist er ein fröhlicher liebenswerter Rüde, der so gerne seine eigenen Menschen um sich hätte.Der kleine Mann ist ein aktiver Hund und hätte große Freude an langen ausgiebigen Spaziergängen. Ursprünglich lebte Nino in Spanien in der Wohnung zusammen mit zwei anderen Hunden. Als sein Besitzer aber kein Geld mehr für die Miete hatte, lebte er für kurze Zeit auf der Strasse. Schließlich nahm sich Pedro seiner an und wir hoffen jetzt , dass er bald adoptiert werden kann. Nino könnte gechipt, geimpft und kastriert seinen Weg aus Spanien antreten. Derzeit lebt er in Asturien, das kein epidemisches Gebiet für Leishmaniose ist. Adoption in Deutschland, Oesterreich, Schweiz: http://www.tierschutzvereineuropa.de/anzeige.php?lang=&id=1434 Hier gibt es zwei Videos: Nino beim Spiel mit einer kleinen Katze:
Hallo Ihr Lieben, Ich bin der Neo aus der Perrera in Infiesto, Asturien (Nordspanien). Dort bin ich nun schon zum 2. Mal gelandet, und wieder ohne irgendetwas falsch gemacht zu haben. Das letzte mal war ich im Tierheim, als ich noch etwas juenger war. Eine spanische Familie hat mich dann adoptiert und sie waren auch sehr gut zu mir. In der augenblicklichen Wirtschaftskrise in Spanien haben sie jedoch beide ihre Arbeit verloren und mussten zurueck zu ihren Eltern ziehen, welche keinen Hund wollten… Das hat mich sehr traurig gemacht, denn ich hatte meine Leute sehr gern. Jetzt bin ich 3-4 Jahre alt und wieder bei Bob und Anjo Zuhause bei all den Hundekumpels, die ich noch in guter Erinnerung habe aus meiner Zeit damals, als ich ebenfalls hier zur Pflege war.
Bob und Anjo, meine Pflegeeltern, erzaehlen folgendes ueber mich:
“Neo ist ein wunderbarer belgischer Schaeferhund(mix). Er hat einen freundlichen und liebenswerten Charakter und fuegt sich vollkommen problemlos in unser grosses Rudel ein. Er ist sehr menschenbezogen, verschmust, und sehr gehorsam. Er geht mit uns ohne Leine spazieren und ist immer abrufbar, freut sich sogar, wenn wir ihn draussen zu uns rufen. Mit allen Hunden, egal welchen Geschlechts, kommt er sehr gut aus und sucht niemals Streit. Neo ist schaeferhundsgemaess klug und begreift sehr schnell. Er waere bestimmt ein Musterschueler in der Hundeschule und ein traumhafter, sehr loyaler Begleiter fuers Leben! Er sucht oft unsere Naehe, wird dabei aber niemals aufdringlich oder nervig. Es ist einfach toll und angenehm, ihn um sich zu haben! Trotzdem suchen wir fuer Neo ein neues Zuhause, da er bei uns nur in Pflege ist und wir seinen Platz fuer eine neue verlassene Nase offenhalten wollen.”
Jetzt will ich Euch noch etwas mehr ueber mich erzaehlen, damit Ihr wisst, ob ich vielleicht zu Euch passen wuerde.
Ich habe die letzten 1 ½ Jahre in einem Apartment gelebt, bin also stubenrein und kann auch alleine bleiben. Ausser mir haben dort noch ein Kaetzchen und ein Kaninchen gelebt, mit denen ich gut ausgekommen bin. Ich belle fast nie, und selbst wenn alle anderen Hunde des Rudels hinter etwas herjagen, bin ich daran nicht so sehr interessiert und komme immer noch gern zu meinen Menschen, wenn diese mich rufen. Ich bin also kein grosser Jaeger und ziemlich unkompliziert. Streiten mag ich mich gar nicht und gehe dem gerne aus dem Weg.
Ich muss in meinem neuen Zuhause auch nicht unbedingt den Ton angeben, wenn ein Hundekollege das gern machen moechte – kein Problem fuer mich. Ich bin bereits kastriert, wiege etwa 22 kg und bin ca. 55 cm gross.
Ich kann es kaum erwarten, meine neue, endgueltge Familie kennen zu lernen und gemeinsam mit dieser tolle Abenteuer zu erleben!
Negri - ein Ohr fehlt... Negri hatte noch kein Glück in seinem Leben, denn er wurde mit einem zerbissenen Ohr in der Nähe von Infiesto (Asturien) im Februar 2009 gefunden. Leider konnte der Tierarzt sein Ohr nicht retten und es musste amputiert werden, wodurch Negri selbst aber keine Nachteile hat – er hört immer noch sehr gut mit dem verunstalteten Ohr.
Der Belgische Schäferhundmischling ist ca. eineinhalb Jahre alt und hat eine Schulterhöhe von 50 cm. Er ist bereits kastriert und könnte gechipt, geimpft und entwurmt Spanien schon sehr bald verlassen, wenn wir ein schönes Zuhause für ihn finden.
Der Rüde ist ansonsten sehr verspielt, freundlich und für alles offen. Wir suchen Menschen für ihn, die bereit sind auch eine Hundeschule mit dem gehorsamen Buben zu besuchen, wo der aufmerksame Schüler unter richtiger Anleitung schnell alles lernen würde.
Als Zweithund könnte er gut auch zu einer Hündin vermittelt werden, bei Rüden entscheidet die Sympathie und manchmal kann es schon sein, dass Negri bei bestimmtem Rüden das Brummen anfängt. Auf seiner Pflegestelle in Spanien lässt er auch Katzen leben, die sich ihm ganz klar in den Weg stellen – draußen versucht er hinter zwar ihnen her zu springen, aber er sieht das mehr wie ein Spiel an ohne eine wirklich echte Aggression auf Miezen zu haben.
Negri würde sich auch mit Kindern verstehen, die Mitglieder einer aktiven Familie sind, denn Negi braucht Menschen, die mit ihm spielen und lange mit ihm Gassi gehen – das fände er ganz super und wäre bestimmt ein toller Begleiter.
Wer mag Negri trotz seines einen fehlenden Ohres nehmen? Bitte melden Sie sich bei seiner Ansprechpartnerin.
Unser Setter-Pointer-Mischling Solchi ist ein sehr eleganter wunderschöner Hund, der letztes Jahr zusammen mit drei anderen Welpen und seiner Mutter gefunden wurde. Für seine Schwester Sella konnten wir ein schönes Zuhause in Süddeutschland finden, wo sie ihrer Familie viel Freude macht. Leider hatte Solchi bis jetzt nicht so viel Glück, denn er wurde in Spanien vermittelt und der Besitzer hat ihn wieder aus fadenscheinigen Gründen abgegeben. Vom Charakter her ist Solchi auch verspielt, begeisterungsfähig und ein ausgesprochen freundlicher (kastrierter) Jungrüde mit 18 Monaten. Solchi hat eine Schulterhöhe von 55 cm und wiegt um die 18 Kilogramm. Sein Haarkleid trägt er kurz und es ist somit auch pflegeleicht. Der hübsche Bube hat eine sportliche Figur und von ausgiebigen Spaziergängen in freier Natur wäre er ganz sicher nicht abgeneigt.
Solchi versteht sich auch prima mit Kindern und könnte gut in eine aktive Familie vermittelt werden, weil er ist sehr lieb und auch überhaupt nicht dominant. Auch mit all seinen Artgenossen kommt er klasse aus und ein zweiter Hund, wäre überhaupt kein Problem für ihn. Derzeit lebt er auf der Pflegestelle in Asturien - zuerst im Haus von Pedro, wo auch einige Katzen leben. Im Haus versteht er sich ganz gut mit den Miezen, wenn Solchi aber draußen ist, würde er doch schon mal ganz gerne hinterher springen.Deshalb geht eine Vermittlung nur, an einen Haushalt mit hundegewöhnten Katzen, die wissen, wie sie mit solchen Jagdhunden umzugehen haben. Jetzt ist er mit noch mehr Hunden im Haus van Anjo & Bob.
Hier ist unsere Nerea oder wie Anjo und Bob sie manchmal nennen: Mrs Grumpy. Nerea ist ein typischer Deutscher Schäferhund: sie ist glücklich, wenn sie nah bei den Menschen sein darf und fühlt sich verantwortlich für deren Wohlergehen.Laut dem Tierarzt ist sie sechs Jahre alt aber wir denken, dass sie 2 – 3 Jahre älter ist. Die arme Hündin wurde im August 2008 anonym an der Perrera (Tötungsstation) angebunden zurückgelassen und sie war todunglücklich, weil ihr alter Besitzer sie im Stich gelassen hat.In jüngster Vergangenheit muss sie noch Babies gehabt haben und vermutlich nicht das erste mal. Wahrscheinlich wurde sie als Gebärmaschine benutzt und jetzt hat sie ihre Schuldigkeit getan und sollte getötet werden. Anjo und Bob konnten das nicht zulassen und so lebt sie jetzt mit anderen Hunden in deren Haus auf einer Pflegestelle. Leider kann Nerea aber dort nicht bleiben, denn bei Anjo und Bob leben schon einige Hunde und die beiden retten Hunde immer wieder aus der Perrera, um ihnen die Chance zu geben, liebe Menschen zu finden. Nerea musste gleich nach ihrer Aufnahme in der Pflegestelle operiert werden, denn sie hatte mehrere Mamatumoren, die so weitläufig verstreut waren, dass die Wunde nach Entfernen des Tumors mit 50 Stichen vernäht werden musste. Zum Glück waren es gutartige (benigne) Tumoren, die zwar wiederkommen können, aber nicht lebensbedrohlich waren. Inzwischen hat sich Nerea von der Operation gut erholt und könnte auch vermittelt werden. Eine Sache möchten wir aber auch nicht verschweigen: Nerea hat Hüftdysplasie (HD) und steht deshalb auch manchmal „wackelig“ da. Das wird im Alter auch immer schlimmer werden und wir suchen auf jeden Fall ein ebenerdiges Zuhause mit Garten für sie, denn irgendwann werden Treppen ein unüberwindbare Hürde für sie werden. Nerea ist vom Charakter her sehr standhaft und stark. Sie würde immer zu „ihren“ Menschen halten und durch „Dick und Dünn“ mit ihnen gehen. Sie ist ein sehr gehorsamer, vorausschauender Hund, die sich auch mit anderen Hunden gut versteht, wenn diese sozial und souverän ihr gegenüber sind. Allerdings möchte sie schon gerne die schon die Nummer Eins sein und deshalb kann es zu Rangstreitereien mit dominanten Hündinnen kommen. Es gab aber noch nie ernsthafte Beißereien oder Verletzungen. Mit Katzen geht sie leider nicht so toll um, die jagt sie liebend gerne. Im Haus bei Anjo leben auch Katzen, die aber an Hunde gewöhnt sind und deshalb absolut wissen, wie sie sich solchen Hunden zu verhalten haben.Wir würden es begrüßen, Nerea eher nicht in einen Katzenhaushalt zu vermitteln. Mit älteren Kindern dagegen hat Nerea keinerlei Probleme und man könnte sie bestimmt auch in eine Familie vermitteln. Wir suchen für Nerea Menschen, denen es nichts ausmacht, dass sie eine Großmutter ist, die nicht mehr allzu lange Spaziergänge machen möchte. Am liebsten würde Nerea den ganzen Tag im Haus und Garten verbringen und höchstens kleinere Runden drehen.Wenn man Nerea hilft, kommt sie auch gut ins Auto und sie liebt Ausflugsfahrten, bei denen sie neugierig die Welt um sie herum anschauen darf. Wer gibt unserer Oma Nerea eine Chance?
Beschreibung: Amber wurde im Oktober 2009 an der Perrera in Infiesto einfach angebunden zurückgelassen – trächtig. Vielleicht war dies auch der Grund, dass man sich ihrer entledigt hat. Wir haben Amber augenblicklich kastrieren lassen. Jetzt erholt sie sich in einer Pflegefamilie, wo sie mit vielen anderen Hunden zusammen lebt.
Die erst etwa 1 Jahr junge Schäfermixhündin wurde mit Sicherheit nicht gut behandelt, da sie sich Menschen gegenüber erst einmal sehr zurückhaltend verhält. Besonders ängstlich ist Amber, wenn sie das Gefühl hat, nicht ausweichen zu können, wenn man sich ihr beispielsweise innerhalb eines eingezäunten Bereichs im Garten zu nähern versucht. Auch wenn wir die Hunde füttern, zeigt sich Ambers Trauma Menschen gegenüber. Wir versuchen wohlmeinend, ihre Futterschüssel vor den anderen Hunden zu „bewachen“, und Amber traut sich nicht mehr zu fressen, weil wir zu nah sind. Vielleicht wurde sie geschlagen, während sie ihr Futter bekam?
Hier in der Pflegefamilie lernt Amber Schritt für Schritt, wieder Vertrauen gegenüber Menschen zu fassen. Wer am Anfang geduldig mit ihr ist, dem schließt Amber sich ziemlich schnell an, und ist ihrem Menschen dann Schäferhundtypisch treu und ergeben und möchte einem am liebsten gar nicht mehr von der Seite weichen. Seltsamerweise bevorzugt sie Männer gegenüber Frauen – bei den meisten spanischen Hunden, die schlecht behandelt wurden, ist es anders herum. Wenn wir auf der Terrasse zusammen sitzen, nähert Amber sich ihrem Pflegepapa ganz freiwillig und möchte von ihm gestreichelt werden, oder gern einfach nur ganz dicht neben ihm sitzen oder liegen.
Amber kommt gut mit den anderen Hunden in der Pflegestelle zurecht. Sie ist nicht dominant. Einzig den Platz neben ihrer Bezugsperson versucht sie gegen die anderen Hunde zu verteidigen, gibt aber auf, bevor eine wirkliche Auseinandersetzung auch nur beginnt. Sie ist wahrlich keine Kämpfernatur. Amber spielt gern mit den anderen Hunden und wird dann ganz gelöst und glücklich. Besonders schön ist es, sie auf den Spaziergängen zu sehen. Dann ist Amber ein anderer Hund – fröhlich und sorgenfrei. Sie ist sehr aktiv und liebt es, mit den anderen herumzurennen, entfernt sich aber nie weit von ihrer neu gefundenen Bezugsperson. Sie ist sehr folgsam.
Wenn Amber ihr Trauma überwunden hat, wird sie sicher auch mit älteren, vernünftigen Kindern zurechtkommen, die sie nicht bedrängen und ihre Sensibilität respektieren.
Amber scheint keine HD-Veranlagung mitzubringen.
Wo findet sich ein neues Zuhause für Amber, wo man ihr die Zeit gibt, die sie braucht um Vertrauen zu fassen? Dann bekommt Ambers neuer Zweibeiner einen wahren, treuen Freund fürs Leben!
Daten: Alter: 1 – 1½ Jahre Rasse: Deutscher Schäferhund Größe: 65 cm Gewicht: 25 kg
Beschreibung: Die junge Schäferhündin Ariane ist eine der augenblicklich sehr zahlreichen Neuzugänge beim Tierschutzverein „Animales de Oriente“ in Infiesto, Asturien (Nordwestspanien).
Ariane wurde Anfang Oktober 2009 an der Perrera in Infiesto angebunden zurück gelassen – jemand wollte sie augenscheinlich loswerden. Warum, das kann keiner von uns verstehen. Ariane ist ein durch und durch liebenswerter, folgsamer, freundlicher, fröhlicher, junger und gesunder Hund – kurzum: Eine echte Traumhündin.
Ariane wurde bereits kastriert und lebt nun in einer Pflegefamilie mit Artgenossen beiderlei Geschlechts zusammen. Sie hat keinerlei Probleme mit den anderen Hunden und liebt es, mit diesen zu spielen und herumzutoben. Ariane ist aktiv und fröhlich und spielt auch mit uns Zweibeinern gern und ausgelassen. Ihr anfängliche Schüchternheit hat sie bereits nach kurzer Zeit in der Pflegestelle abgebaut und ist nun ein durch und durch fröhlicher junger Hund.
Wir denken, dass Ariane in einer Familie gelebt hat, da sie das Leben im Haus und auch das Fahren im Auto offensichtlich kannte. Letzteres findet sie übrigens absolut klasse und springt sofort und als erste ins Auto, wenn sich die Tür öffnet. Auch Kinder sind kein Problem für Ariane.
An den Katzen in ihrer Pflegefamilie ist Ariane interessiert. Wenn diese vor ihr flüchten, rennt sie auch hinterher – sie betrachtet es als Aufforderung zum Spiel, alles, was sich bewegt, wird man doch wohl jagen können?! Aber sie tut den Katzen nichts, ist nur verspielt und neugierig. Trotzdem sollten Katzen in ihrem neuen Zuhause auf jeden Fall das Zusammenleben mit Hunden kennen, um keine Angst vor Arianes Art zu haben.
Das Laufen an der Leine kennt Ariane leider noch überhaupt gar nicht. Sie ist mit ihren 25 kg nicht gerade schwächlich auf der Brust und zieht einen schon ganz ordentlich hinter sich her. Hier ist noch etwas Training von Nöten, das natürlich in der Pflegestelle bereits begonnen hat. Überhaupt wäre Ariane sicher sehr angetan vom Besuch einer Hundeschule, da sie so sozial ist, folgsam und Freude am Lernen hat. Ohne Leine spazieren zu gehen ist überhaupt kein Problem. Ariane hört sehr gut und entfernt sich nie weit von ihren Menschen. Wenn ihr Pflegepapa sie ruft, kommt sie sofort gelaufen.
Ariana is in Dezember 2009 adoptiert von eine tole Familie in Spanien - die Hündin ist da glücklich mit einer anderen ganz jungen Schäferhündin - die sehen fast ähnlich aus!
Ab 1/10/09 in Pflege Familie, vier Tage nachdem sie gefunden war. Beschreibung: Amaia ist eine wunderschöne Schäferhündin, die nahe der Perrera in Infiesto gefunden wurde – augenscheinlich hat sich jemand ihrer entledigt. Anfangs war die nur etwa 8-10 Monate alte Amaia sehr ängstlich uns Zweibeinern gegenüber. Hier hat sie aber schon ganz tolle Fortschritte gemacht, besonders seit sie aus der Perrera in eine Pflegefamilie umgezogen ist. Diese teilt Amaia sich mit 9 weiteren Hunden in allen möglichen Größen, Altersklassen und Charakteren, und sie kommt mit allen gut aus. Sie spielt gern mit den anderen Hunden, und mittlerweile auch mit ihren Pflegeeltern. Wenn wir ihr einen Ball werfen, bringt sie diesen sogar manchmal schon zurück. Amaia misst etwa 65 cm und wiegt zur Zeit etwa 20 kg, sollte aber noch etwas zunehmen. Die Form ihres Rückens lässt vermuten, dass sie evtl. im Alter einmal Probleme mit ihren Hüftgelenken (wie leider so viele Schäferhunde) bekommen könnte. Dies werden wir hier vom Tierarzt noch genauer untersuchen lassen. Als wir Amaia gefunden haben, waren ihre Hinterbeine sehr schwach und die Muskeln sehr verkümmert – vielleicht wurde sie als Welpe und Junghund immer nur eingesperrt und konnte keine wirkliche Muskulatur aufbauen. Das holt Amaia jetzt alles nach und tobt mittlerweile ausgelassen mit den anderen Hunden in der Pflegefamilie herum und ist überhaupt nicht mehr „schwächlich“. Kastriert wurde Amaia auch bereits, und natürlich reist sie mit EU-Pass, Mikrochip und allen nötigen Impfungen. Amaia ist eine fröhliche, dankbare Hündin, die sich sehr an ihre Bezugsperson bindet. Sie vertraut Menschen, die sie kennt, bei Fremden ist sie nach wie vor erst einmal etwas reserviert und zurückhaltend, besonders gegenüber Männern. Wenn sie erst einmal Vertrauen gefasst hat, möchte sie gern immer in der Nähe ihrer Bezugsperson (vorzugsweise weiblich) sein und legt sich gerne einfach still neben einen, wenn man z.B. am Schreibtisch arbeitet. Amaia wäre mit Sicherheit ein Hund, den man überall mit hinnehmen könnte, ohne dass sie irgendjemanden stören würde (z.B. auf der Arbeit), weil sie einfach still und zufrieden ist, wenn sie sich im selben Zimmer wie ihr Mensch in eine Ecke kuscheln darf. Draussen auf den Spaziergängen wird Amaia von mal zu mal selbstbewusster. Sie erkundet mittlerweile auch die Umgebung, läuft aber nie weit weg und bleibt immer in Rufweite und schaut ständig nach, ob man denn auch noch da ist. Amaia hat ein Zuhause gefunden in Deutschland via Tierschutzverein Europa
Tierschutzverein Europa ist unsere Partner für Deutschland, Österreich und die Schweiz. http://www.tierschutzvereineuropa.org Wie geht nun eine Vermittlung eines unserer Schützlinge vonstatten? Am Besten schreiben Sie uns bzw. dem genannten Ansprechpartner erst einmal, welchen Hund Sie sich ausgesucht haben. Gerne beantworten wir Ihnen alle Fragen bezüglich des Hundes und dessen Vermittlung, natürlich auch jederzeit am Telefon. Danach haben wir einige Fragen an Sie und werden Ihnen erstmal einen kleinen Fragebogen zuschicken, den Sie ausgefüllt an uns zurücksenden. Gerne nehmen wir telefonisch mit Ihnen Kontakt auf, um Einzelheiten zu klären und weitere Fragen zu beantworten. Nun suchen wir nach einer Person eines befreundeten Tierschutzvereins, die in Ihrer Nähe wohnt und bei Ihnen vorbei schaut, eine so genannte Vorkontrolle durchführt. Diese wird einfach prüfen, ob die Gegebenheiten so sind, wie Sie es uns geschildert haben.